Fritz Kübler gehört zu den TOP 100

Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die Fritz Kübler GmbH gehört in diesem Jahr zu dieser Innovationselite.

27. Juli 2016

Das Unternehmen aus Villingen-Schwenningen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.

Die Kübler Gruppe aus Villingen-Schwenningen gehört zu den weltweit führenden Spezialisten in der Positions- und Bewegungssensorik, sowie in der Zähl-, Prozess- und Übertragungstechnik. Die Produkte des Top-Innovators halten weltweit Antriebe und Motoren am Laufen. Das Unternehmen punktete bei TOP 100 vor allem durch sein Innovationsmarketing, aber auch die Innovationserfolge im In- und Ausland sind beachtlich. „Wir haben einen Exportanteil von über 60 Prozent, derzeit acht internationale Gruppenmitglieder und Vertretungen in über 50 Ländern“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Lothar Kübler stolz. Sein Bruder Gebhard Kübler, der ebenfalls die Geschicke des Unter-nehmens lenkt, ergänzt: „Wir sind in den letzten zehn Jahren enorm gewachsen und freuen uns über zahlreiche namhafte Kunden.“

 

Das 1960 gegründete Familienunternehmen erhält viele Anregungen aus Technologiegesprächen und Applikationsworkshops, die es alle ein bis zwei Monate organisiert. Gemeinsam mit ausgewählten Kunden eruieren die Entwickler, vor welchen Herausforderungen die Zielbranchen in drei bis sechs Jahren voraussichtlich stehen werden und welche Produkte, Architekturen und Strukturen die Kunden dann benötigen werden. Mission und Vision der Kübler Gruppe: „Wir fokussieren uns ganz klar auf unsere Kernbranchen und streben an, in diesen Branchen unter den Top 3 zu sein“, erklärt Entwicklungsleiter Dr. Jochen Bolte. Dieses zielgerichtete Arbeiten erstreckt sich auf alle Unternehmensbereiche – egal ob es um die internationale Expansion, um die Mitarbeiter oder um Innovationsprojekte geht. „Wir wollen die wirklichen Anforderungen unserer Kunden genau verstehen und daran unser Ideenmanagement ausrichten“, erklären die Geschäftsführer.

 

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarkting/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

 

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.