Fanuc Robotics goes Austria

Thomas Eder zum Vertriebsleiter in Österreich für Fanuc Robotics berufen

18. August 2011
Bild 1: Fanuc Robotics goes Austria
Bild 1: Fanuc Robotics goes Austria

Ab dem 1.9.2011 wird es erstmals einen eigenen Vertriebsleiter Österreich von Fanuc Robotics geben: Thomas Eder soll das Geschäft mit Systempartnern ausbauen, das Unternehmen bekannter machen und den Marktanteil vergrößern.

„Die führende Rolle, die wir uns in diesem Markt vorstellen, bedeutet sicher nicht, sich mit Platz drei oder vier zufrieden zu geben“, betont Olaf Kramm, Geschäftsführer von Fanuc Robotics Deutschland, zu dessen Verantwortungsbereich Österreich zählt. „20 bis 25 Prozent Marktanteil halten wir in absehbarer Zeit für erreichbar.“

Aus der aktuellen Statistik der IFR geht hervor, dass der österreichische Markt ein beachtliches Potential hat. Immerhin wurden 2009 etwa 150 Einheiten mehr als im Nachbarland Schweiz verkauft.

Bislang ist der österreichische Markt jedoch stark auf die Fügetechnik fokussiert. Thomas Eder: „Dieser wichtigste Bereich macht ungefähr zwei Drittel des Marktvolumens aus.“ Vor allem Tier 1-Kunden spielen in den Plänen von Fanuc eine wichtige Rolle. In Österreich, so Eder, gebe es eine große Vielfalt an Zulieferern: „Alleine von der Struktur der Zulieferer können wir ganze Autos bauen. Österreich hat in vielen Bereichen eine tiefe Wertschöpfung und mithin Potenzial für Automation.“

Neben dem Zuliefergeschäft, so Kramm, gelte es, sich in weiteren Applikationsbereichen mit dafür spezialisierten Systemintegratoren zu engagieren. „Christoph Strahm, jetzt Geschäftsführer der Schweitzer Niederlassung, hat hier wertvolle Aufbauarbeit geleistet.“ Thomas Eder soll nun das Geschäft intensivieren und seine weltweite, 20-jährige Vertriebserfahrung in den Aufbau des Partnernetzwerkes einbringen. Ein starkes Standbein wird dabei Systempartner HMS sein, der bereits eine erste „Fanuc-Ausstellung“ am Standort Aurach am Hongar veranstaltet hat.