Erst verdrahtet, dann gesteckt

Bei den M12-Flanschsteckverbidnern von Binder erfolgt die Montage des Steckverbinders erst nach der elektrischen Verdrahtung.

23. April 2012

Das heißt, das Kabel oder die Litzen sind im Gerät bereits verdrahtet und ragen durch die Frontplatte. Der Steckverbinderadapter wird mit Mutter am Kundengehäuse befestigt oder in das M20 x 1,5 Gewinde eingeschraubt. Anschließend werden die Litzen in die Schraubklemmkontakte des Steckverbinders geklemmt und der Steckereinsatz mit dem Adapter verschraubt.

Der 4- und 5-polige Steckverbinderkopf kann positioniert in 4 x 90° eingebaut werden. Damit ist es möglich, die Kabelabgangsrichtung eines winkeligen Gegensteckverbinders zu bestimmen.

Aber auch beim Anschluss von abweichenden Kabeln oder Litzen gestatten die Schraubklemmkontakte eine einfache Konfektionierung im Feld. Durch den großen möglichen Querschnitt von 1,5 mm² können bei der 4- und 5-poligen Variante Ströme bis 8 A übertragen werden. Damit sind diese Flanschsteckverbinder auch für die A-kodierten Power-Versionen einsetzbar.