Engagement in der ODVA

Endress+Hauser wechselt in den Status Principal Member

07. Mai 2012

Die ODVA (Ann Arbor, Michigan, USA) gibt bekannt, dass Endress+Hauser, einer der führenden Anbieter von Messgeräten, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik, in den Status „Principal Member“ wechselt und sich damit dem Kreis der Herstellerfirmen Bosch Rexroth, Cisco Systems, Rockwell Automation, Omron und Schneider Electric anschließt.

Das verstärkte Engagement von Endress+Hauser in der ODVA passt zur langjährigen Strategie der Unterstützung offener Technologien für industrielle Netzwerke und schließt das Portfolio von Massedurchflussmessern mit EtherNet/IP Schnittstelle ein.

„Die ODVA ist eines der größten Konsortien weltweit, das offene industrielle Netzwerkstandards für handelsübliche Serienprodukten mit Medien-unabhängigen Netzwerkprotokollen vorantreibt“, sagt Katherine Voss, Executive Director der ODVA. „Wir heißen Endress+Hauser in diesem Konsortium willkommen, da wir eine gemeinsame Vision haben, EtherNet/IP so einzusetzen, dass wir den Kunden eine Vereinfachung ihrer Netzwerkarchitektur anbieten können.“

Mit führenden Anbietern von industriellen Automatisierungsprodukten, wie Endress+Hauser, als „Principal Members“, ist die ODVA einer der ersten Verbände, die sich zum Ziel setzen, Industrielles Ethernet bis in die Feldebene der Prozess Automation zu bringen. Das wird Herstellern helfen, eine komplette unternehmensweite Netzwerkinfrastruktur für Prozess-, Motion-Control-, Safety- und Discrete-Anwendungen anzubieten und das mit einer Durchgängigkeit von der Feldebene bis zu IT Systemen.

Traditionell bauen Geräte, die Mess- und Regelgrößen übertragen, auf Feldkommunikationsnetzwerke, um Informationen zu übertragen. Andere Geräte in einer Anlage benutzen völlig unterschiedliche Netzwerke, um ihre Daten zu kommunizieren. Diese mehrschichtige Netzwerkstrategie wird mittels einer Standard-Netzwerkarchitektur namens EtherNet/IP verbessert. Anwender haben damit sowohl eine vereinfachte Netzwerkinfrastruktur, als auch verbesserten Zugriff auf Informationen der Feldebene. Das erhöht wiederum die Fähigkeit die Gesamtperformance zu überwachen, die Fehlersuche bezüglich Betriebsausfällen außerhalb der Spezifikation zu erleichtern und Ausfallzeiten zu minimieren.