Einigung erzielt

Endress+Hauser hat sich weitere Anteile an der Analytik Jena AG gesichert und übernimmt die Aktien der Beteiligungsgesellschaft bm-t sowie des Vorstandsvorsitzenden Klaus Berka.

12. Dezember 2013

Damit werden der Endress+Hauser AG+Co. KG nunmehr 75,36 Prozent der Anteile zugerechnet. Mit den Optionen verbunden sind weitreichende Zusagen zur Eigenständigkeit von Analytik Jena sowie zum Erhalt der thüringischen Standorte.

Endress+Hauser wird die Anteile der Beteiligungsgesellschaft und des Vorstandsvorsitzenden für 13,75 Euro je Aktie erwerben. „Wir zahlen damit den gleichen Preis, den wir auch den übrigen Aktionären offerieren“, betonte Dr. Heiner Zehntner, Legal Counsel der Endress+Hauser Gruppe.

Die Beteiligungsgesellschaft bm-t – hinter ihr stehen der Freistaat Thüringen sowie institutionelle Investoren – hält derzeit 17,63 Prozent an Analytik Jena, Firmengründer Klaus Berka 9,93 Prozent. Endress+Hauser wurden bisher 47,40 Prozent an dem Unternehmen unmittelbar zugerechnet, weitere 0,41 Prozent (eigene Aktien der Analytik Jena AG) mittelbar. Nach Ausübung der Optionen – dies wird nach dem 1. Oktober 2014 möglich sein – wird die Firmengruppe damit nach derzeitigem Stand 75,36 Prozent der Aktien kontrollieren.

Die Optionen sind mit der Zusage verbunden, dass Analytik Jena eine eigenständige Geschäftseinheit innerhalb der Endress+Hauser Gruppe bleibt, geführt durch den Vorstand, an dessen Spitze noch bis 2017 Klaus Berka stehen soll. Die wesentlichen Standorte in Thüringen sollen erhalten werden. Endress+Hauser erwartet, dass die Zahl der Beschäftigten weiter wachsen wird.