Eine Verbindung, die hält

Produkt Börse

Robotik Der Augsburger Anlagenbauer Kuka Systems stellt den Tapekopf Robo Tape R vor, der bei der Produktion von Solarmodulen für den abschließenden automatischen Klebebandauftrag sorgt.

26. Oktober 2009
»Es ist für uns sehr wichtig, der internationalen Solarfachwelt unsere Lösungen für die Photovoltaik zu präsentieren.« Albert Vontz, Kuka Systems
Bild 1: Eine Verbindung, die hält (»Es ist für uns sehr wichtig, der internationalen Solarfachwelt unsere Lösungen für die Photovoltaik zu präsentieren.« Albert Vontz, Kuka Systems)

Dabei kommt Robo Tape R nach dem Laminieren zum Einsatz. Nach dem Trimmen wird das Laminat umlaufend mit Tape versehen, das der Isolierung und dem Schutz des Solarmoduls dient. Das Klebeband stammt von Tesa. Nach dem Tapen folgt die Rahmung der Module mit Robo Frame.

Durch das Doppelkopfsystem erhöht sich die Prozesssicherheit, Wechselzeiten werden eliminiert, was sich in größeren Ausstoßmengen und weniger Ausschuss niederschlägt. Die Auftragsgenauigkeit wird durch die Technik selbst gewährleistet, das redundante Kopfsystem hat hierauf keinen Einfluss. Zudem kann der Anwender mit dem Tapekopf je nach Materialtyp und -beschaffenheit verschiedene Schneidemethoden, wie rotierendes Messer oder Heißdraht, realisieren.

Als weitere Neuerung wird das Tape beim Robo Tape R von der Trägerfolie getrennt, am Laminatrand befestigt und direkt um das Laminat gefalzt, während der Liner automatisch entfernt wird.

Kuka Systems und Tesa haben den Robot Tape R auf der Photovoltaic Solar Energy Conference in Hamburg vorgestellt.

Erschienen in Ausgabe: 05/2009