Ein Blick in die Zukunft der HMIs

Das vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO ins Leben gerufene Verbundprojekt „HMI 4.0“ widmet sich dem Thema HMIs. Auch Copa-Data ist als Know-how- und Software-Partner beteiligt.

19. August 2015

Wie werden Mensch-Maschine-Schnittstellen (HMIs) in der Zukunft aussehen? Wie können Bediener mittels nutzergenerierter Bedienhilfen selbst Einfluss auf die optimale Verwendung der Systeme nehmen? Diesen Fragen widmet sich das Verbundprojekt „HMI 4.0“.

In einer Trendstudie hat das Fraunhofer IAO die wichtigsten Handlungsfelder für eine erfolgreiche Mensch-Technik-Interaktion in der Produktion der Zukunft identifiziert und untersucht. Die Studie gibt Aufschluss über die ergonomische HMI-Gestaltung sowie die Integration neuer Technologien wie Social Media, Interaktions- und Erkennungstechnologien.

Projektleiter Dr. Matthias Peissner vom Fraunhofer IAO erklärt: „Die Bedeutung von HMIs wird in der Zukunft weit über das reine Beobachten und Bedienen hinausgehen. HMIs werden auch eine Plattform für kooperative Entscheidungen, Wissensaufbau und Problemlösungen im Team sein. Im Innovationsverbund HMI 4.0 entwickeln wir hierfür passgenaue Ansätze. So können wir unseren Partnern zu einem Vorsprung verhelfen.“

Im Anschluss an die Studie formierte sich das Verbundprojekt HMI 4.0, das bis Mai 2016 andauern wird. Sowohl Betreiber komplexer Produktionsanlagen, Maschinenhersteller als auch Software- und Technologie-Unternehmen wie Copa-Data sind an Bord.

Gemeinsam erarbeiten sie, inwieweit in Zeiten der Industrie 4.0 nutzergenerierte Bedienhilfen in die HMIs der Zukunft implementiert werden können. Das Projekt beleuchtet somit die sinnvollen Optionen der HMI-Gestaltung und -Performance aus möglichst vielen Blickwinkeln.