Echtzeit in der Automation

Kithara stellt Real Time Suite 2010 vor.

16. Februar 2010

Zeitkritische Anwendungen werden in den verschiedensten Branchen immer wichtiger. Windows in seiner Standardkonfiguration reicht hierzu jedoch nicht aus. Um das beliebte Betriebssystem trotzdem nutzen zu können, hat sich Kithara auf Echtzeit-Software spezialisiert und stellt jetzt die »Real Time Suite« 2010 vor.

In Zeiten knapper Kassen suchen immer mehr Unternehmen nach Alternativen zu klassischen SPS-Lösungen. Die Echtzeit-Erweiterung von Kithara Software verbindet eine Vielzahl von Funktionalitäten in einem modularen Aufbau und erfüllt höchste Echtzeit-Anforderungen. Entwickler benötigen kein separates RTOS und die Funktionen sind einfach zu implementieren.

Auf den ersten Blick vermittelt die hohe Leistungsfähigkeit heutiger PCs den Eindruck, ein normaler Windows-PC würde bereits für zeitkritische Anwendungen genügen. Der Geschäftsführer Uwe Jesgarz meint hierzu: "Ohne eine Echtzeit-Erweiterung liefert Windows nur so etwas wie ‘Schön-Wetter-Echtzeit’. Gefordert ist jedoch ein zuverlässiges Verhalten in jeder Situation. Alles andere wäre in industriellen Anwendungen nicht tolerierbar und könnte fatale Auswirkungen nach sich ziehen."

Die Funktionsbibliothek ist je nach Bedarf modular zusammenstellbar. Auf diese Weise können für industrielle Echtzeitanwendungen verschiedene Lösungen für die Kommunikation mit EtherCAT, Echtzeit-Ethernet oder CAN realisiert werden. Die hochgenauen Timer ermöglichen ein prioritätsgesteuertes, preemptives Multitasking-System. Tasks mit bis zu 255 Prioritätsstufen sorgen dafür, dass jeweils nur die am höchsten priorisierte Task in Echtzeit ausgeführt wird.

Die »RealTime Suite« 2010 unterstützt nicht nur alle gängigen Betriebssysteme von Windows und die aktuellen Hardware-Komponenten, sondern auch das neue Betriebssystem Windows7.