Drei weitere Jahre

In seiner Herbstsitzung wählte der Vorstand des VDW und des Fachverbands Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme im VDMA Martin Kapp für drei weitere Jahre zum Vorsitzenden.

03. Dezember 2012
Martin Kapp wieder zum Vorsitzenden der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie gewählt
Bild 1: Drei weitere Jahre (Martin Kapp wieder zum Vorsitzenden der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie gewählt)

Als Stellvertreter wurden Dr. Mathias Kammüller, Trumpf Werkzeugmaschinen GmbH + Co. KG, Ditzingen, und Carl Martin Welcker, Alfred H. Schütte Werkzeugmaschinen GmbH & Co KG, Köln, gewählt. Die zweite Amtszeit startet am 01. Januar 2013.

In die ersten drei Jahre des Vorsitzes von Martin Kapp fiel der beispiellose Aufschwung der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie nach dem tiefen Auftragseinbruch im Jahr 2008. „Heute steht unsere Branche wieder sehr gut da“, resümiert er. Gleichwohl bleiben weiterhin große Aufgaben zu lösen. „Die Globalisierung schreitet voran, die Märkte verschieben sich. Unsere mittelständischen Mitglieder müssen sich damit auseinandersetzen, in vielen Ländern mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen gleichzeitig präsent zu sein“, so Kapp weiter. Zum Wachstumsmarkt China geselle sich beispielsweise Russland mit sehr guten Geschäftschancen, die jedoch auch realisiert werden müssten. Als einen wichtigen Schwerpunkt seiner zweiten Amtszeit sieht er daher, die Verbandsmitglieder in die Wachstumsmärkte zu begleiten, damit sie am steigenden internationalen Werkzeugmaschinenverbrauch angemessen partizipieren können.

Für die Zukunft sieht er die internationale Führungsposition der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie keinesfalls gefährdet. Sie habe schon sehr häufig gezeigt, dass sie immer wieder zu Innovationen, neuen Ideen und Strategien fähig sei. Die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in der Industrieproduktion sind Beispiele dafür. „Hier sind wir besser als alle anderen“, ist Kapp überzeugt. Deshalb ist es ein wichtiges Anliegen, sowohl die weitere EU-Gesetzgebung im Bereich Ökodesign zu begleiten als auch technische Fortschritte der Branche im Hinblick auf Energieeinsparung nach außen darzustellen.