Der Revolutionär

Maxon Motor präsentiert den derzeit weltkleinsten induktiven Drehgeber.

11. Mai 2009

Der MILE Encoder ist sicher vor Einflüssen wie EMV, Staub oder Öl, er hat einen konfigurierbaren Indexpuls und verfügt über integrierte Kommutierungssignale - und das alles auf sechs Millimetern Durchmesser.

Induktive Encoder beruhen darauf, dass sich die Induktivität von einer oder mehreren Spulen in Abhängigkeit von zugebrachtem Material ändert. Das Weicheisen einfacher Induktiver Encoder ist jedoch sehr abhängig von der Temperatur. Zudem können externe Magnetfelder die Permeabilität des verwendeten Materials schon unterhalb der Sättigungsgrenze ändern.

Aus diesem Grund sind präzisere Induktivencoder eisenlos. Der Kontrast wird mit Wirbelströmen erzeugt – wie beim miniaturisierten Induktivgeber MILE von Maxon. Bisher war das Wirkprinzip nur bei größeren Motoren bekannt, für Kleinstmotoren haben die Schweizer Pionierarbeit geleistet.

Der neue MILE-Encoder liefert 64 Pulse bei bis zu 120.000 Umdrehungen, hat drei Kanäle, Line Driver sowie integrierte Kommutierungsausgänge. Typische Anwendungsgebiete sind Medizintechnik, Robotik oder Industrieanwendungen in rauen Umgebungen. Den MILE gibt es in Kombination mit dem bürstenlosen Gleichstrommotor EC 6. Der Encoder verlängert die Kombination um lediglich einen Millimeter.