Der Countdown läuft

Burster-Messtechnik macht den WM-Ball rund

17. Mai 2010
Bild 1: Der Countdown läuft
Bild 1: Der Countdown läuft

Die WM 2010 ist nicht mehr fern. Dass die deutsche Nationalmannschaft den Titel holen wird, hat Physikprofessor Metin Tolan berechnet – mit ungewissem Ausgang. Dass Burster Präzisionsmesstechnik zum Gelingen der Fußball-WM beträgt, ist allerdings ganz sicher. Das Unternehmen aus Gernsbach ist am offiziellen WM-Ball „Jabulani“ von Adidas beteiligt, denn bei Herstellung und Qualitätssicherung ist Burster-Messtechnik im Einsatz.

Laut Adidas ist der „Jabulani“ der rundeste Fußball, den es je gegeben hat, mit stabilem Flugverhalten und einer perfekten Griffigkeit bei allen Bedingungen. Damit das möglich ist, gilt es, Umfang und Durchmesser des Balls bei definierten Innendruckverhältnissen zu bestimmen, denn das sind wichtige Kenngrößen für die Flugeigenschaften. In einer manuell verstellbaren Einspannmechanik wird dazu um den Ball ein flexibles Metallband gelegt. Von einem Referenzpunkt aus ermittelt ein Potentiometrischer Wegsensor der Serie 8712 von Burster die Abweichung vom Sollmaß. Die gefederte Schubstange des Wegsensors ist unmittelbar an einen Spindelmechanismus gekoppelt. Der Digitalanzeiger der Typenreihe 9180, ebenfalls von Burster, visualisiert den aktuellen Toleranzwert. Mittels zweier digitaler Grenzwertausgänge wird ein Toleranzband definiert, welches die Über- beziehungsweise Unterschreitung vom Sollwert überwacht. Zusätzlich signalisieren optische Signalgeber die Abweichung.

So ist es möglich, ausschließlich Bälle fürs Spiel zu liefern, deren ermittelte Werte exakt innerhalb der Toleranz liegen. Damit die Welt in Südafrika ein faires Fußballfest feiern kann, denn auf Zulu heißt „Jabulani“ genau das.