In den Produktionsstandorten von Audi führten verteilte Stellflächen und eine sich ändernde Infrastruktur zu hohen Suchaufwänden bei nicht linien-gebundenen Fahrzeugen. Mangelnde Transparenz über die Auslastung der Parkplätze sowie die bestehenden Steuerungsprozesse waren auf Grund von mehreren System- und Medienbrüchen arbeitsintensiv und aufwendig. Aus diesem Grund entschied sich der Automobilhersteller für ein einheitliches Konzept zur Fahrzeugverfolgung an allen Produktionsstandorten.

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Das Unternehmen entschloss sich, die neueste RFID-Reader-Generation von Kathrein Solutions einzusetzen. Passiert ein Fahrzeug ein RFID-Lesegerät, wird die ID-Nummer des Fahrzeug-Transponders ausgelesen und samt Richtungserkennung an das Backend-System übertragen.

Die Crosstalk-Software, die auf jedem Reader installiert ist, interpretiert die Lese-Events, filtert unnötige Daten oder Falschlesungen aus und leitet die relevanten Informationen an die IT-Systeme weiter. Gleichzeitig managt und überwacht die Software den Zustand der RFID-Hardware und -Lesepunkte.

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Die Erfassung mit RFID erfolgt auf den werksinternen Parkplätzen sowie in den Fertigungsbereichen der Montage. Beim Abstellen von Fahrzeugen hat der Fahrer zudem die Möglichkeit mit einem Handlesegerät den Transponder des Fahrzeuges auszulesen und den Stellplatz manuell zu erfassen oder zu korrigieren. Optional werden an einigen Standorten die GPS-Koordinaten erfasst und hiermit das Fahrzeug positionsgenau an die IT-Systeme gemeldet.

Seit der Inbetriebnahme des Systems in den einzelnen Werken hat sich die Transparenz in Hinblick auf die Fahrzeugmanagementprozesse signifikant erhöht, wie Kathrein Solutions weiter mitteilt. Dies habe zu deutlich reduzierten Suchzeiten und einer optimierte Nutzung der vorhandenen Ressourcen und Parkplatzkapazitäten geführt. Durch den Entfall von manuellen Vorgängen konnten Bearbeitungszeiten verkürzt und Arbeitsprozesse effizienter gestaltet werden, so der Anbieter.