Blitzschnell auf der Datenautobahn

Datenlichtschranke erreicht Fast-Ethernet-Level mit 100 Mbit/s

16. April 2012

In automatischen Hochregallagern ist der Einsatz von Feldbussen heute Stand der Technik. Die Automatisierungskomponenten auf den schienengebundenen Fahrzeugen, Regalbediengeräten, Verfahrwagen usw. sind dabei direkt über den Feldbus in Steuerungshierarchien eingebunden. Zur Kommunikation mit diesen Einheiten setzt man standardmäßig Datenlichtschranken ein. Die bis dato verwendeten Datenlichtschranken stellen Übertragungsraten bis maximal 3 Mbit/s zur Verfügung. Die Jury überzeugte in diesem Zusammenhang vor allen Dingen die signifikante Steigerung der Datenübertragungsrate um einen Faktor größer 30 im Vergleich zu den heute am Markt verfügbaren Systemen.

Zur Kommunikation und Steuerung automatisierter Logistikanlagen verwendet man heute fast ausschließlich Feldbussysteme. Der Einsatz neuerer Ethernet-basierter Netzwerke dagegen ist auf Grund unzureichender Übertragungsmedien häufig problematisch. Mit der neuesten Generation optischer Datenlichtschranken lassen sich diese Herausforderungen jetzt umfassend bewältigen. Die Geräte der Serie LS680-DA von Pepperl+Fuchs beherrschen als erste Datenlichtschranken auf dem Markt die volle Fast-Ethernet-Bandbreite von 100 Mbit/s. Durch die protokollfreie Datenübermittlung ist es möglich, neben Standard-TCP/IP alle gängigen Industrial-Ethernet-Dialekte wie z.B. auch Profinet inkl. Profisafe zu übertragen. Typische Einschränkungen, wie z. B. von WLANs in Hochregallagern bekannt, gehören damit der Vergangenheit an. Neben der Verwendung als Kommunikationskanal für Steuerungssysteme öffnen sich auch Türen für weitergehende Anwendungen wie beispielsweise kameragestützte Services, die Video-Streams von IP-Kameras übertragen.