Stefan Hafner, Geschäftsleitung

Riskieren wir einen Blick in die Zukunft: Wo sehen Sie Binar?

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Binar als schwedisches Unternehmen ist Teil der Pomona-Gruppe AB, einer großen, schwedischen Industriegruppe, und ist daher schon mal gut aufgestellt für die Zukunft. Wir haben nicht nur in Deutschland eine gute Marktdurchdringung, sondern werden auch in der Schweiz und Österreich gute Verkaufszahlen erreichen. Außerdem entwickeln wir unsere Produkte laufend technisch weiter, sodass wir unseren Kunden neue Features und Leistungen anbieten werden können. Grundsätzlich bieten wir ja Anwendungen für Jeden, sodass wir allen Branchen etwas zu bieten haben. Unser Ziel ist ganz klar: die Nummer eins zu sein.

Wie hoch schätzen Sie den Anteil an Individuallösungen im Vergleich zu Standardlösungen?

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Im Moment ist die Verteilung so, dass wir etwa 80 Prozent Sonder- und 20 Prozent Standardlösungen haben. Die Handhabung von Produkten wird immer spezieller, sodass unsere Lösungen immer mehr auf den Bedarf des Kunden zugeschnitten sind. Wir verkaufen nicht ausschließlich unser Produkt, sondern bieten dem Kunden auch immer eine Lösung seiner komplexen Aufgabenstellung an.

Markus Schleeh, Leiter Technik und Vertrieb

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens das Büro?

Ich bin immer wieder gespannt darauf, welche Herausforderung der Tag mit sich bringt. Mein Motto ist: Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen. Am Abend möchte ich zufrieden sein mit dem, was ich geschafft habe.

Was treibt Sie an?

Ich habe bestimmt ein hohes Maß an Eigenmotivation, aber mein Antrieb ist auch, jeden Tag etwas Neues zu sehen, sich mit Kollegen und Kunden auszutauschen und Ideen zu erarbeiten. Der intensive Kontakt innerhalb des Teams und der eigene Wille, für Kunden und Kollegen alles zu geben – das motiviert mich täglich neu.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?

Wichtig ist ein menschlicher Umgang miteinander. Den Menschen hinter dem Kollegen, der Kollegin, zu sehen, auch ihn oder sie mit seinen/ihren privaten Problemen, Sorgen und Nöten nicht allein zu lassen. Schließlich verbringt man in der Regel mehr Zeit mit dem Menschen gegenüber am Schreibtisch oder an der Werkbank als mit der Familie zu Hause.

Natürlich stärken teamfördernde Aktivitäten, wie gemeinsames Grillen, Ausflüge am Wochenende oder auch mal Bowlen gehen am Abend, immer den Gemeinschaftssinn und die Motivation. So waren wir im vergangenen Jahr gemeinsam in Schweden, in Trollhättan, und haben unsere Mutterfirma besucht, um auch dort mal alle Kollegen kennenzulernen. Diese Reise hat die Gemeinschaft gestärkt und uns neu motiviert.

Welche Highlights werden Sie zur Motek 2017 präsentieren?

Die Messebesucher erwartet ein Schienensystem, in dem wir diverse Greifsysteme präsentieren: von einer Magnetlösung über Vakuumsauger bis hin zu einer pneumatischen Lösung für Felgen oder Kompletträder. Außerdem wird ein Säulengerät in Kombination mit mechanischen Greifmitteln zu sehen sein. Als Neuheit präsentieren wir eine Deckenlösung, genauer gesagt eine deckenmontierte Anlage mit verschiedenen Lastaufnahmemitteln. Ein weiteres neues Highlight wird eine intuitiv steuerbare, mobile Handhabungslösung für den Einsatz am Band und in der Montage sein. Diese Neuheit ist in Zusammenarbeit mit einem Partner aus der Robotik entstanden und für unsere Besucher sicher interessant.

Rosemarie Hruby, Vertrieb Innendienst

Wie beginnt für Sie ein guter Tag?

Ich starte meinen Tag mit einer guten Tasse Kaffee und genieße es, barfuß durch meinen schönen Garten zu gehen. Der Garten ist meine Energiequelle für den Tag.

Warum arbeiten Sie gerne im Vertrieb?

Da die Firma Binar ein internationaler Konzern ist, habe ich verstärkt die Möglichkeit, Englisch zu sprechen. Ich bin in Amerika aufgewachsen und freue mich daher, Englisch auch in mein Berufsleben integrieren zu können.

Im Vertrieb landen täglich kundenspezifische Fragen und Aufgaben, die dann beantwortet werden müssen. Das ist für mich und meine Kollegen immer wieder eine große Herausforderung, auf die wir uns freuen. Die Arbeit in unserem Team ist mir besonders wertvoll.

Ralf Neumann, Vertrieb Außendienst

Welches Produkt oder welche Lösung aus dem Binar-Portfolio ist Ihr persönliches Highlight, und warum?

Ein Highlight ist auf jeden Fall der QLD, da er einzigartig auf dem Markt ist. Er ist für einen Kundenkreis mit speziellen Anforderungen geeignet. Aber auch der QLA 100i – Red Line ist mein Favorit. Mit seinen variablen Größen im Arbeitsradius kann man mit diesem Gerät sehr viele Anwendungen abdecken. Aufgrund der hervorragenden technischen Einstellungsmöglichkeiten heben wir uns vom Wettbewerb ab und ermöglichen dem Kunden ein ergonomischeres und sicheres Arbeiten. Da auch ein Einsatz von allen Greifertypen möglich ist, ist dieses Gerät ein absolutes Allround-Genie.

Wie entspannen Sie sich nach einem langen Arbeitstag im Außendienst?

Da mein Arbeitstag in der Regel sehr spät endet und ich öfter auch mehrere Tage unterwegs bin, bleibt nicht allzu viel Zeit, aber ich lese sehr viel. Wenn Zeit und Wetter es zulassen, geht es raus an die frische Luft. Bei schlechtem Wetter wird zu Hause auch viel gepuzzelt.

Belinda Paa, Marketing 

Welche Nachricht würden Sie am liebsten über Binar veröffentlichen?

Stellen Sie sich mal diese Nachricht vor: Neues Binar-Handling-Testimonial ist George Clooney … und dann der Werbeslogan: Binar – What else? Das wär‘ doch mal was anderes zwischen all den technischen Nachrichten … Doch abgesehen von Clooney wäre es natürlich toll, eine einzigartige Innovation vorstellen zu können, die es so auf dem Markt noch nicht gibt. Aber unsere Entwicklungsabteilung überrascht uns ja immer wieder.

 

Wie hoch müsste das Marketing-Budget sein, um Binar einen langersehnten Wunsch zu erfüllen?

Was kostet denn ein Hubschrauber? So hoch müsste das Budget dann schon sein (lacht).

Wir haben einige flugbegeisterte Mitarbeiter, daher könnte ich mir einen Hubschrauber in schwarz mit dem roten Binar-Logo d‘rauf sehr gut vorstellen … und das Marketing fliegt selbstverständlich mit. Aber im Ernst: Ein richtig großer Messestand, der viel Raum für Kreativität bietet und auf dem man alle Highlights präsentieren kann, wäre so ein Wunsch. Auch anspruchsvolle Videoproduktionen zu erstellen, ist ein Projekt, in das man investieren könnte. Unsere Firma und unsere Produkte detailliert zu zeigen, wäre für unsere Kunden sicherlich spannend und informativ. Toll wären auch Incentive-Programme für unsere Mitarbeiter – von kleinen Events angefangen bis hin vielleicht mal zu einem Segeltörn in die Karibik. Ein kleiner Event ist zum Beispiel schon die Teilnahme am Bottwartal-Marathon im Oktober. Ideen sind auf jeden Fall genug da.

 

Wie motivieren Sie sich?

Die Verbindung zwischen Technik, Organisation und Kreativität macht mir Spaß. Wenn dann zum Beispiel ein Messeauftritt ein Erfolg war, motiviert das natürlich aufs Neue. Und für den Fall, dass die Motivation doch einmal durchhängen sollte, gibt es bei uns im Büro immer eine große Keksdose ...

Sascha Speck, Serviceleiter 

Wie gehen Sie mit der schlechten Laune eines Kunden um?

Jeder hat mal schlechte Laune und das ist auch gut so. Bei uns wird über alles gesprochen und meistens ist dann die schlechte Laune schnell wieder weg.

 

Was würden Sie sich wünschen, wenn Sie bei Ihrem Chef einen Wunsch frei hätten?

Fünf neue Wünsche.

 

Wie entspannen Sie sich nach einem anstrengenden Arbeitstag?

Ich glaube, wie jeder andere auch: runterkommen, schön etwas essen, mit meiner Frau über den Tag reden und vielleicht noch Sport machen oder im Garten sitzen. Da fällt mir bestimmt etwas ein.

Andreas Traube, Vertrieb 

Wie lässt sich bei Binar das Arbeits- und Privatleben in Einklang bringen?

Das funktioniert eigentlich ganz reibungslos. Es gibt flexible Arbeitszeiten – man kann in Elternzeit gehen, man kann Teilzeit arbeiten. Bis jetzt hat noch jeder eine Lösung gefunden, die für sie oder ihn gepasst hat.

 

Auf was können Sie in Ihrem Alltag auf gar keinen Fall verzichten?

Auf gar keinen Fall könnte ich auf meinen Dienstwagen verzichten, denn aufgrund der hohen Nachfrage nach ergonomischen Hebesystemen bin ich natürlich ständig unterwegs.

 

Welche berufliche Herausforderung stellt sich Ihnen momentan?

Ich müsste zur gleichen Zeit an verschiedenen Orten sein können. Nein, mal im Ernst: Zur gleichen Zeit an verschiedenen Projekten zu arbeiten ist oft eine große Herausforderung, da man ja allen Kunden gerecht werden möchte.

Amanda Melchior, Ersatzteilservice 

Wie steht es mit sportlichen Aktivitäten bei der Firma Binar Handling?

Wir haben dieses Jahr im Oktober eine firmeninterne Aktion für alle laufbegeisterten Kollegen und Kolleginnen geplant: Das Binar-Laufteam nimmt am Bottwartal-Marathon teil. Im Rahmen dieser Veranstaltung gibt es verschiedene Disziplinen, für die man sich anmelden kann. Unsere Läufer werden von Binar mit verschiedenen Sportartikeln ausgestattet, nehmen an einem gemeinsamen Abendessen teil und haben bei einem internen Gewinnspiel noch die Chance auf einen tollen Preis.

 

Wie feiert Binar Weihnachten?

Da wir zwei Standorte in Deutschland haben, findet die gemeinsame Weihnachtsfeier immer abwechselnd im Norden oder Süden Deutschlands statt. Wir verbringen gemeinsam den Tag, reflektieren das vergangene Jahr und werfen einen Blick in die Planung des neuen Jahres. Nach einem gemeinsamen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt trifft man sich noch zu einem großen Abendessen und einer Feier in gemütlichem Ambiente.

Sigrid Osswald, Koordination Service/Wartung 

Welche Herausforderungen stellen sich täglich in Ihrem Job?

Meine Aufgabe ist die Planung von Montage- und Serviceeinsätzen. Dabei ist die Koordination unseres Serviceteams oft eine große Herausforderung, da man ja allen Kunden, meistens natürlich gleichzeitig, gerecht werden möchte. Aber unser motiviertes Serviceteam schafft es immer wieder, dass die Kunden sehr zufrieden sind mit unseren Einsätzen. Um die Durchführung dieser Einsätze reibungslos abzuwickeln, muss ich täglich flexibel und schnell mit neuen Herausforderungen umgehen – das ist für mich ein besonderer Reiz.

 

Was darf in Ihrer Arbeitstasche nie fehlen?

Schokolade – darauf verzichte ich nur ungern. Aber auch der Montageplan findet sich in meiner Tasche: So weiß ich immer, wo sich unser Montageteam befindet und kann auch schnell mal reagieren, wenn ein Kunde noch kurzfristig einen Wunsch hat.

 

Wenn Sie etwas bei Ihrem Arbeitgeber ändern könnten, was wäre das?

Ich würde weiteres Personal in unser Serviceteam aufnehmen, dann könnte man noch besser und schneller auf Kundenanfragen reagieren. Auch könnte ich mir vorstellen, regelmäßige Projektbesprechungen zu machen, um die Informationen besser zu steuern. Wichtig wären mir auch weitere gemeinsame Aktivitäten, um sich einfach mal auszutauschen.

Motek: Halle 7, Stand 7405