In einem rückläufigen Marktumfeld 2019 konnte der Konzernumsatz auf hohen Niveau weiter ausgebaut werden und lag bei 162 Millionen. Euro, führt der Hersteller von Industriekameras weiter aus. Im Vorjahr lag der Wert bei 150 Millionen. Auch der Auftragseingang bewegte sich mit 166,5 Millionen Euro über dem Vorjahreswert von 154 Millionen.

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Das Vorsteuerergebnis sank insbesondere aufgrund geplanter strategischer Investitionen in Form von Personalaufbau auf 16,9 Millionen Euro, so das Unternehmen. Der Vorjahreswert lag bei 24,5 Millionen Euro, das ist ein Minus von 31 Prozent. Die Rendite vor Steuern summierte sich auf 10,4 Prozent. Mit diesen Resultaten erfülle man die gegenüber dem Kapitalmarkt kommunizierte Prognose, erklärt Basler.

Der Free-Cashflow als Summe des Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit und des Cashflows aus Investitionen erreichte einen Wert von minus 9,7 Millionen Euro. Im Vorjahr lag dieser Wert bei 1,3 Millionen Euro. Dieser wurde durch die Akquisition von MVLZ Sanbao Xingye in 2019 außerordentlich belastet.

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Außerdem hat das Unternehmen einen Ausblick für das Jahr 2020 abgegeben. Nach einer Phase des Marktrückgangs von rund zehn Prozent 2019 ging der Konzern bis Anfang März für das Geschäftsjahr 2020 von einer strukturellen Stabilisierung bis hin zu einem niedrigen einstelligen Wachstum des Marktes aus. Das Ausbrechen des Coronavirus zur Jahreswende und die pandemische Ausbreitung führt aktuell jedoch zu einer starken Veränderung des konjunkturellen Ausblicks und einem hohen Risiko einer weltweiten Rezession, erklärt das Unternehmen.

Auch wenn die Absatz- und Beschaffungsmarktsituation des Herstellers bis dato relativ stabil sei, gehe das Management von spürbaren Auswirkungen im Laufe der kommenden Quartale aus. Die Auswirkungen könnten aufgrund der Aktualität der Ereignisse derzeit noch nicht quantifiziert werden.

Aufgrund dieser Unsicherheiten hat der Vorstand beschlossen, vorerst eine Prognose für das erste Halbjahr zu geben. Der Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr folgt zusammen mit der Veröffentlichung des Halbjahresberichtes.

Für das erste Halbjahr 2020 rechnet der Konzern mit einem Umsatzkorridor von 70 bis 78 Millionen Euro bei einer Vorsteuerrendite zwischen sechs und zehn Prozent. Diese Prognose gehe davon aus, dass sich die Situation in China im Laufe des zweiten Quartals weiter sukzessive verbessert und es in den Regionen Europa und Nordamerika zu einer deutlichen Abschwächung der Nachfrage im zweiten Quartal kommt.