Auf die Spitze getrieben

Jenny verfeinert Baukasten mit neuen Direktantrieben

14. September 2010

Mit den zwei neuen Baureihen Linearmotor-Achsen Lxs (s = shuttle) und Lxu (u = universal) eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten von Achskombinationen. Sie sind eine Bestandsaufnahme dessen, was technisch möglich ist. In Sachen Platzbedarf. In Sachen Langlebigkeit. In Sachen Effizienz. Und Sie sind der Beweis für die Gültigkeit eines Sonderweges, der basiert auf der Eigenentwicklung von Kernkomponenten wie die Linearmotoren oder Gewichtskompensation. Die neue Generation Linearmotor-Achsen hat bei gleichem Platzbedarf 50 Prozent mehr Leistung und sie lassen sich untereinander sehr gut kombinieren. Zusammen mit der bewährten Linax Baureihe Lxc (c=compact) in kompakter Monoblockausführung vervielfachen sich die Kombinationsmöglichkeiten.

Ein Baukasten zeichnet sich aus durch praxisnahe Variationen beim Zusammenbau und minimale Anzahl Befestigungsteile. Gute Möglichkeiten eröffnen sich, wenn die Linearmotorachsen eine durchgängige Verschraubung durch den Motor hindurch erlauben.

Normalerweise bestehen dabei Konflikte mit den gehärteten Führungsschienen oder den Innenteilen des Linearmotors. Durch geschickte Anordnung lassen sich diese wichtigen Bohrungen setzen, ohne Kompromisse in den Abmessungen einzugehen. Im Idealfall ist dafür im Auslauf der Bohrung ein Gewinde für die Verschraubung von der Gegenseite vorgesehen. Um die Präzision beim Montieren oder Austausch der Komponenten zu gewährleisten, sind die Verbindungsebenen mit Zentrierstiften ausgerichtet.