An der Nase aufgehängt

LGA prüft Spielzeug mit Zwick Prüfmaschinen

06. August 2008
Bild 1: An der Nase aufgehängt
Bild 1: An der Nase aufgehängt

Wollen Spielzeughersteller und Händler auf der sicheren Seite sein, können sie ihre Waren freiwillig bei der LGA in Nürnberg prüfen lassen. Das unabhängige Prüfinstitut vergibt dann das GS-Zeichen oder das CE-Zeichen, das ausreichend ist, um ein Spielzeug auf den Markt zu bringen. Die LGA führt die mechanischen und physikalischen Prüfungen mit Hilfe von Zwick-Prüfmaschinen durch, die alltägliche Situationen im Kinderzimmer perfekt simulieren und sichere und zuverlässige Prüfergebnisse ausgeben. Wenn der Sprössling beispielsweise mit den Zähnen an der Schnauze des Plüschhundes zieht, muss diese dranbleiben. Gerade bei Spielsachen dürfen sich keine Kleinteile ablösen. Verschluckte Kleinteile können für Kinder zur tödlichen Gefahr werden.

Damit der Spielzeughund der Norm entspricht, darf die Hundeschnauze bei einer aufgebrachten Prüflast von 90 Nweton, also ungefähr 9 Kilogramm nicht abreißen. Diese Prüfung erfolgt in der Zwick-Prüfmaschine, mit der sowohl Zug-, Druck, Biege, zyklische und auch Zeitstandsversuche durchgeführt werden. Als Regelgrößen können die Geschwindigkeit der Traverse, die Kraft oder direkt ein Dehnungsaufnehmer ausgewählt werden.