Alles eine Frage der Etiketten

Multifunktionale Labels von Bizerba auf der Interpack 2011

03. Mai 2011
Bild 1: Alles eine Frage der Etiketten
Bild 1: Alles eine Frage der Etiketten

Etiketten im 21. Jahrhundert sind multifunktional, sind Dekoration, Verpackungsbestandteil und Informationsgeber in einem. Sie verleihen einem Produkt Persönlichkeit und Wiedererkennungswert und erfüllen gleichzeitig Aufgaben von verschiedensten Anspruchstellern: Sie leisten einen Beitrag im Kampf gegen Diebstahl und Produktpiraterie, optimieren mit integrierten RFID-Chips per Funk ganze Logistikprozesse und stärken mit aufgedruckten Time-Temperature-Indikatoren (TTI) bei temperaturgeführten Lebensmitteln die Verbrauchersicherheit. Technische Komplexität und Dekoration sind dabei stets miteinander vereint. Grund genug also, die oft unterschätzten Dienstleister im Folgenden einmal genauer zu betrachten.

Laut einer Studie des EHI Retail Instituts gehören hochwertige Weine und Spirituosen zu den meist gestohlenen Produkten im Lebensmitteleinzelhandel. Um den Händlern im Kampf gegen ihre steigenden Inventurdifferenzen zu helfen, hat Bizerba ein elektronisches Funk-Etikett für die Sicherung von Flaschen entwickelt. Ein RF-Transponder (Radio Frequency) wird dabei unauffällig unter dem Schmucketikett angebracht. Verlässt ein Kunde das Geschäft, ohne den Transponder an der Kasse entsichern zu lassen, wird ein Alarmsignal ausgelöst.

„Viele Händler sind dazu übergegangen, ihre hochpreisigen Getränke in Vitrinen zu verschließen oder mit elektronischen Kapseln am Flaschenhals zu sichern. Besonders letztere Lösung verursacht allerdings nicht nur Mehr-Arbeit, sondern stört auch den Marketing-Auftritt des Produktes erheblich“, sagt Marc Büttgenbach, Sales Director Labels and Consumables bei Bizerba. Entsprechend steigend sei bei den Herstellern hochwertiger Spirituosen derzeit die Nachfrage nach den Diebstahlschutz-Etiketten mit RF-Technik.

Anwendbar ist das Verfahren für alle Etiketten, die größer sind als das RF-Modul. Während des Produktionsprozesses wird das RF-Modul unter das Etikett gebracht. Der Kunde kann das Label wie gewohnt mit seiner Anlage aufbringen und muss dafür weder die Produktion umstellen, noch das Personal schulen.