21. FEBRUAR 2018

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Kawasaki Robotics stellt neues System Successor vor


Kawasaki Robotics kündigt den „Successor" an, ein neues System zur manuellen Steuerung industrieller Roboter, das die Bewegungen des Nutzers präzise umsetzt. Kawasaki wird das System erstmalig in der eigenen Roboterproduktion im Werk Nishi-Kobe (Japan) einsetzen und es im Rahmen erster Pilotprojekte 2018 ausgewählten Kunden zur Verfügung stellen.

Successor wird voraussichtlich 2019 international verfügbar sein. Vom 17. bis zum 20. April 2018 feiert das System Europapremiere: Auf der PaintExpo in Karlsruhe wird Successor am Kawasaki Robotics Stand (Halle 2 Stand 2546) live und in Aktion vorgestellt.

 

AI ist in der Lage manuelle Bewegungsabläufe zu erlernen und selbstständig zu reproduzieren Successor basiert auf einer neu entwickelten Fernsteuerung, welche den kollaborativen Einsatz von Robotern in zahlreichen Applikationen ermöglicht – das System ist vollständig mit den meisten Kawasaki Robotern kompatibel. Durch die künstliche Intelligenz (AI) des Systems ist es in der Lage, manuelle Bewegungsabläufe zu erlernen und selbstständig zu reproduzieren. Dies erleichtert den Einsatz von Robotern in Bereichen, in denen dieser bislang nur schwer oder eingeschränkt möglich war – darunter bei der Produktion von Einzelbestellungen, der Bearbeitung abweichender Werkstücke oder weiteren Situationen, in denen menschliches Gespür und Flexibilität gefragt sind.

 

Das System ist zudem in der Lage, von erfahrenen Fachkräften eingegebene Bewegungen zu lernen und über ein spezielles Feedback System an Anfänger weiterzugeben: Über haptische, visuelle und akustische Eindrücke können sie so schnell die Bedienung und Bewegungsabläufe erlernen.

 

Successor: Die Funktionen im Überblick

Das System nutzt neuartige „Communicator“ Remote Control Module, mit folgenden Funktionen:

Hybrid automatisierter und ferngesteuerter Prozesse: Vollautomatische und von Menschen. Ferngesteuerte Prozesse können mit dem Successor frei kombiniert werden.

Multi-Control: Eine Fachkraft kann gleichzeitig mehrere Roboter über nur einen Communicator bedienen.

Konvertierung: Der Roboter ist in der Lage, von Menschen eingegebene Bewegungsabläufe zu speichern und in automatisierte Abläufe zu übertragen.

AI: Die integrierte künstliche Intelligenz macht es darüber hinaus möglich, auch Eingaben mit Varianzen optimal in automatisierte Abläufe zu konvertieren.

Training: Indem Roboter direkt von erfahrenen Facharbeitern lernen, können diese Fähigkeiten unmittelbar an Nachwuchskräfte und Anfänger weitergegeben werden.

Datum:
07.02.2018
Unternehmen:
Bilder:
Kawasaki

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