26. MAI 2016

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Kleinholz nach Plan


Elektroautomation

Bediengeräte - Mobile Maschinen und Anlagen werden oft an abgelegenen Orten eingesetzt. Damit trotzdem alles nach Plan funktioniert und der Kundendienst schnell reagieren kann, verwendet man leistungsfähige Bediengeräte und Fernwartungslösungen, die beispielsweise in der Holzverarbeitungsindustrie besonders robust sein müssen. Die S & Ü Hydraulik- und Maschinenbau GmbH, Hersteller von Säge- und Spaltautomaten, setzt hier auf Produkte aus dem Hause Wachendorff.
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Wer schon einmal bei einem Waldspaziergang die riesigen Maschinen gesehen hat, die Baumstämme vor Ort in handliche Scheite zerteilen, ahnt, dass jede Menge Kraft und eine ebenso ausgefeilte wie robuste Technik hinter diesen Anlagen stecken muss. Ein Anbieter solcher Säge- und Spaltautomaten ist die S & Ü Hydraulik- und Maschinenbau GmbH aus Marienmünster. Seit 1996 ist der Firmensitz des Unternehmens im ostwestfälischen Marienmünster-Löwendorf. Mit 30 Mitarbeitern, von denen einige auch ihre berufliche Laufbahn bei S & Ü gestartet haben, bietet das Unternehmen vor allem Sondermaschinen von der Idee und Entwicklung - Konzeption, Layout und Konstruktion - bis hin zur Fertigung, Montage, Dokumentation und Wartung.

Seit rund zehn Jahren ist ein ganz wichtiges Standbein des Unternehmens die Serienfertigung von Säge- und Spaltautomaten. »Wir bieten Anlagen für den stationären Einsatz in Höfen oder Hallen an, die dann fest montiert und über Elektromotoren angetrieben werden«, erzählt Christoph Struk, der als Elektroingenieur für die Steuerungen der Anlagen verantwortlich ist. Darüber hinaus bietet das Unternehmen auch mobile Lösungen, die dann gleich am Waldweg die Stämme spalten oder von Unternehmen eingesetzt werden, die als Dienstleister an wechselnden Einsatzorten im Auftrag von Firmen Holz zerkleinern. Diese werden wahlweise über Dieselmotoren oder über den Zapfwellenantrieb der Schlepper angetrieben.

Lösungen von S & Ü finden sich heute europaweit. Dabei ist die Basis der Anlagen meistens ein Serienprodukt, für das der Kunde individuell die Ausstattung wählen kann. Jede Maschine ist also letztlich ein Unikat. Zurzeit steht ein großer Spalter für den mobilen Einsatz in der großen Maschinenhalle bereit, der schon in wenigen Tagen nach Luxemburg ausgeliefert wird.

Nahezu alle Maschinen, ob stationär oder mobil, haben bei S & Ü eins gemeinsam: Sie werden mit einem Ewon-Router, einem Fernwartungsmodul von Wachendorff, ausgerüstet. »Das ist ein einfaches Rechenexempel«, erklärt Struk: »Ab einer gewissen Distanz amortisieren sich die Kosten für den Ewon-Fernwartungsrouter schon durch eine einzige eingesparte Fahrt.«

Den Ausschlag für den Einsatz einer Fernwartungslösung gab 2009 die Entscheidung, auch in Länder zu liefern, in denen kein Servicepartner vor Ort zur Verfügung steht. »Auch hier wollten wir natürlich Kundendienst bieten – er musste aber bezahlbar und effizient bleiben«, erklärt Struk. »Also suchten wir nach einem Tool, das wir für alle Anlagen nutzen können – das bei stationären Anlagen via LAN ebenso zuverlässig arbeitet wie bei mobilem Einsatz, zum Beispiel via GSM.« Fündig wurden die Verantwortlichen bei Wachendorff. »Hier gibt es unterschiedliche Ewon-Typen, die wir je nach konkretem Einsatzfall wählen können. Alle kommunizieren über den zwischengeschalteten Talk2M-Server, ein Online-Serviceportal, so dass wir immer die gleichen Oberflächen haben – egal über welches Medium die Informationen zu uns kommen«, so Struk.


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aut 06/2014
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