24. AUGUST 2016

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Genau hingeschaut


Management | Software

Software-Oszilloskop. soplar sa mit Sitz in Altstätten in der Schweiz entwickelt und fertigt Kunststoffmaschinen für die weltweite Verpackungs-industrie. Der Spezialist für Extrusionsblas- und Streckblasmaschinen setzt für seine Anlagen durchgehend auf das M1-Automatisierungssystem von Bachmann electronic. Im täglichen Einsatz hat sich dabei auch das Software-Oszilloskop Scope 3.0 bewährt.

Gerade bei der Entwicklung neuer Maschinen und Anlagen ist ein Werkzeug zur Datenaufzeichnung und -analyse unentbehrlich. Bei soplar sa setzt man dabei schon lange auf die Scope-Produktreihe von Bachmann. Diese Produkte sind deshalb flächendeckend im Einsatz – bei Entwicklern und Mechanikern, Prozess- und Servicetechnikern.

»Bei uns werden vor allem Bahngeneratoren während der Entwicklungsphase kontrolliert, sowie Timingprobleme bei Positionierungen ergründet«, beschreibt Stefan Spiegel, Control Engineering bei soplar sa, eines der Hauptanwendungsgebiete des Scope. »Dabei wird eine Vielzahl an Prozessvariablen mit einem Takt von zwei Millisekunden aufgezeichnet, was auf der performanten M1-Steuerung mit dem Scope-Softwaremodul kein Problem darstellt.« Über wenige Klicks im Analysetool stehen die Daten dann im Diagramm zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung.

»Gerade das Differenzieren von Kurven mit äquidistanten X-Daten wird bei uns häufig verwendet und bringt Fehler bei Bahnfahrten und Positionen sofort ans Tageslicht«, so Spiegel weiter. Durch das leistungsstarke Aufzeichnungsmodul entsteht in kürzester Zeit eine umfangreiche Datenmenge. Wirklich nützlich werden diese Daten jedoch erst, wenn auch ein entsprechendes Analysewerkzeug zur Verfügung steht.

Einfach visualisieren und überprüfen

Bei soplar sa weiß man deshalb die Funktionen des Scope 3.0 zu schätzen: »Häufig werden die Daten gar nicht im zeitlichen Verlauf dargestellt, sondern in Bezug auf eine andere Datenreihe, der sogenannten X/Y-Darstellung«, erklärt Spiegel und ergänzt: »Hierbei können wir zum Beispiel die Kollisionsräume zweier Achsen einfach visualisieren und überprüfen – eine Arbeit, die ohne ein solches Hilfsmittel nicht so einfach gelöst werden könnte.«

Doch der Datenrekorder eignet sich nicht nur als Werkzeug bei der Entwicklung und Inbetriebnahme. Auch im Produktivbetrieb gibt es eine Vielzahl an Einsatzszenarien. »Bei Problemen an einer Maschine werden oft Service-Techniker vor Ort eingesetzt, die dann zunächst darauf warten müssen, dass der Fehlerfall wieder eintritt und reproduzierbar ist«, schildert Spiegel ein Szenario und fügt hinzu: »Denn nur so kann er auch schnell und zuverlässig behoben werden.«

Mit dem neuen Scope 3.0 entfällt dieses Warten, denn der Datenrekorder wird mit der Maschine mitgeliefert. Über entsprechende Starttrigger-Konfigurationen ist er permanent aufnahmebereit, sodass bereits das erste Auftreten eines Fehlers mitprotokolliert wird. Solche Aufzeichnungs-Konfigurationen können mehrfach hinterlegt werden, um alle relevanten Fehlerfälle abzudecken.

Einfache Zusammenarbeit

Oft ist es nötig, mehrere Experten bei einer Fehlersuche oder Lösungsfindung hinzuzuziehen. »Dabei ist es immens wichtig, dass die Daten einfach untereinander ausgetauscht werden können und die Darstellungen der Daten auch exakt gleich aussehen«, so Spiegel. Nur dann kann auch gewährleistet werden, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert und eine telefonisch übermittelte Anweisung richtig interpretiert wird.
Diese Vorgänge werden bei Scope 3.0 einfach: Sowohl auf der M1-Steuerung als auch auf dem PC wird immer nur mit einer Datei pro Aufzeichnung gearbeitet. Ein Vor-Ort-Techniker kann die Datei öffnen, relevante Daten selektieren und entsprechende Messcursor positionieren. Wenn er nun diese Datei weiter versendet, sieht der Empfänger exakt das Gleiche, denn bis hin zur Zoomstufe wird alles wieder so dargestellt, wie es gespeichert wurde. »Wir arbeiten schon lange mit den Software-Oszilloskopen von Bachmann und schätzen diese sehr«, beendet Spiegel seine Ausführungen.

www.bachmann.info
SPS IPC Drives: Halle 7, Stand 391

Ausgabe:
aut 07/2013
Unternehmen:
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