27. MAI 2016

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Prozesssichere Bauteil- und Werkzeug-erkennung


Fertigungsautomation

RFID - Ein namhafter Automobilhersteller hat eine völlig neu konzipierte Generation besonders sparsamer und abgasarmer Benzinmotoren an den Start gebracht. RFID-Identifikationssysteme von Balluff sichern über die Bauteilverfolgung den mit beeindruckenden Stückzahlen laufenden Prozess und über Kennzeichnung der Zerspanungswerkzeuge das Toolmanagement.
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Über 120 Millionen Euro wurden dafür investiert. Darunter sind 100 neue Fertigungseinheiten sowie eine fast 590 Meter lange, besonders fortschrittliche Produktionslinie, in der voll- und halbautomatische Arbeitsstationen sowie hochqualifizierte Mitarbeiter für höchste Qualität und Zuverlässigkeitsstandards sorgen. Ausgelegt ist das Werk für eine Kapazität von jährlich 350.000 Einheiten.

Lückenlose Prozessdaten-Zuordnung

Moderne Produktionstechniken mit steigendem Volumen, hohen Auslastungen und immer kürzeren Fertigungszeiten benötigen ein prozesssicheres Erkennen der zu fertigenden Bauteile mit einer sicheren Zuordnung von Maschinen und Produktionsdaten. Ein Balluff Industrial RFID-Identifikationssystem garantiert in jedem einzelnen Prozess-Segment aktuelle Daten und die Rückverfolgbarkeit der Bauteile sowie eine lückenlose Logistik. Die gleiche Technologie der induktiv arbeitenden Kennzeichnung ermöglicht auch im Bereich des Toolmanagements für Werkzeuge eine direkte, unverlierbare und unverwechselbare Zuordnung von Werkzeug- und Prozessdaten.

Der Vorteil von RFID-Identifikationssystemen ist die vollkommen berührungslose und damit verschleißfreie Datenübertragung zwischen Bauteilen und Prozessstationen beziehungsweise zwischen Werkzeugen und Bearbeitungsmaschinen.

Die in besagtem Werk eingesetzte Variante ist das Identifikationssystem BIS-C, das für unbegrenzte Lesezyklen auch bei großen Datenmengen und hochdynamischen Anwendungen für eine flexible und schnelle Kommunikation sorgt. Es gehört zu den ersten RFID-Systemen, die im industriellen Umfeld erfolgreich eingesetzt werden. Deren Kernkomponenten sind robuste, passive Datenträger in Miniaturbauweise mit variabler Speicherkapazität, ein aktiver Schreib-/Lesekopf und eine Auswerteeinheit mit handelsüblichen Busschnittstellen. Zubehör wie Installationsmaterial und Anschlusskabel sowie RFID-Handhelds runden die Produktpalette ab. Speziell die Handhelds lassen sich über eine USB-Schnittstelle oder WLAN-Verbindung als Servicegeräte optimal einsetzen. Sie sind beim Beschreiben und Lesen sowie beim Editieren von Daten auf den Datenträgern außerhalb der Fertigungslinie dienstbare Tools.


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aut 06/2013
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