25. AUGUST 2016

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Schweinfurt wird zur „Großlager-Metropole“


Mitte Juli fand bei SKF in Schweinfurt der feierliche Spatenstich zum Bau des leistungsfähigsten Großlager-Prüfzentrums der Welt statt.

Die 40-Millionen-Investition soll helfen, künftige Großlager dank der Erkenntnisse aus zwei neuen Testständen viel präziser und effizienter als bislang möglich auf ihre späteren Aufgaben zuzuschneiden. Dadurch können die Kunden von einer deutlich höheren Robustheit und Zuverlässigkeit kommender Großlager-Generationen profitieren.

Gleichzeitig wächst der Standort Schweinfurt durch die jüngste Investition zu einer Art „Großlager-Metropole“ innerhalb des gesamten SKF Konzerns heran.

Beim feierlichen Spatenstich in Schweinfurt packte unter anderem die CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Anja Weisgerber mit an: „Als Umwelt- und Klimapolitikerin freue ich mich sehr, dass hier ein gleichermaßen innovatives wie ressourcenschonendes Projekt auf den Weg gebracht wird. Denn das Vorhaben trägt dazu bei, den Energie- und Materialverbrauch bei der Produktion kommender Großlager-Generationen drastisch zu senken. Außerdem wird das Prüfzentrum die Effizienz von Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien optimieren. Das ist in diesem internationalen Zukunftsmarkt ein bedeutender Wettbewerbsvorteil für den Fertigungsstandort Deutschland.“

SKF rechnet damit, dass allein die Erkenntnisse aus dem „kleineren“ der beiden neuen Prüfstände dazu beitragen werden, jedes Jahr Tausende von Tonnen an CO2-Ausstoß zu vermeiden. Aus Gründen wie diesem hatte sich Weisgerber maßgeblich für die Förderung dieses Prüfstandes durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit eingesetzt.

„Sicher haben die Fördermittel des Bundesumweltministeriums in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro bei der Entscheidung des schwedischen Konzerns, diesen neuen Prüfstand hier in Schweinfurt zu errichten, eine gewisse Rolle gespielt“, so die Bundestagsabgeordnete.

Diese Freude wurde von Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé (CSU) uneingeschränkt geteilt: „Die Errichtung des weltweit stärksten Großlager-Prüfzentrums ist ein klares Bekenntnis des Unternehmens SKF zum Wirtschaftsstandort Schweinfurt. SKF trägt damit erheblich dazu bei, Schweinfurt als Zentrum der europäischen Wälzlagerindustrie zukunftssicher zu machen. Ich bin mir sicher, dass sich die Investition in die neuen Teststände bezahlt macht – für das Weltunternehmen und für die Region Schweinfurt.“

Gleichzeitig erinnerte der gebürtige Franke daran, dass auch der größere der beiden neuen SKF Prüfstände aus der öffentlichen Hand gefördert wird – nämlich mit Zuschüssen in Höhe von fast 1,9 Millionen Euro, die das Land Bayern beisteuert: Wie schon bei seinem „kleinen Bruder“ waren auch für den größeren Großlager-Prüfstand umweltpolitische Beweggründe ausschlaggebend. Denn auch in dem „monumentaleren“ der neuen Prüfstände steckt laut SKF das Potenzial, einen substantiellen Beitrag zur Energieeffizienz zu leisten. Das gelte nicht nur für die Tests als solche, sondern auch für die spätere Produktion von Großlagern, die – entsprechend optimiert – aus diesen Tests hervorgingen. „Das moderne Prüfzentrum“, betonte Remelé, „ist nicht nur ein technologisches, sondern auch ein ökologisches Aushängeschild für Schweinfurt – ganz im Sinne unseres kommunalen Klimaschutzkonzepts, das wir gerade auf den Weg bringen.“

Datum:
10.08.2015
Unternehmen:
Bilder:
SKF

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