30. JUNI 2016

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Früh eingreifen


RFID Spezielle Arbeitsplätze bieten in Zukunft mehr Kontrolle in der Produktion. Ein neues Identifikationssystem benutzt dabei RFID als zuverlässiges Kommunikationsmedium.

Kontrolle und Qualitätsmanagement nach jedem einzelnen Arbeitsschritt gewinnen zunehmend an Bedeutung. Umgesetzt wird dies an Computer-Associated-Quality-Arbeitsplätzen (CAQ). Sie helfen, im Produktionsverlauf enge Toleranzgrenzen einzuhalten.
Wie etwa bei der Herstellung von Piezo-Injektoren für Diesel-Einspritzsysteme, werden Sie zwischen den einzelnen Prozessstationen angeordnet und ermöglichen frühes Eingreifen. Die dabei erhobenen Prüf- und Prozessdaten können sofort in ein SAP-System einfließen. Ein Identifikationssystem von Balluff auf Basis industrietauglicher RFID-Technologie ermöglicht die chargenbezogene Zuordnung dieser Daten.
Über fest mit den Werkstückträgerpaletten verbundene Datenträger kann der Anwender alle Fertigungsschritte durchgängig nachvollziehen. Sie stellen eine Kernkomponente der Identifikationssysteme BIS von Balluff dar, robust in Miniaturbauweise ausgeführt und in der Variante BIS-C mit lediglich 16 Millimetern Durchmesser leicht auf Werkstückträgerpaletten unterzubringen.
Zu einem solchen Identifikationssystem gehören ein oder mehrere Schreib-Lese-Köpfe mit der entsprechenden Anzahl Auswerteeinheiten. Zum Datenaustausch empfängt der induktive Datenträger ein Energiesignal von einem Schreib-Lese-Kopf, baut daraus seine Versorgungsspannung auf und kann so seine Daten als pulsweitenmoduliertes Signal in Richtung des Kopfes senden.
Als Zwischenspeicher verwaltet eine Auswerteeinheit den Datentransfer zwischen Datenträger und steuerndem System. Alternativ zu den meist fest montierten Köpfen kann die Identifizierung der Werkstückträger bei der Ankunft an einem CAQ-Arbeitsplatz und beim Verlassen manuell mit Balluff-Handscannern erfolgen.

Ergebnisse per Funk
Da bei der Herstellung schnell schaltender Piezo-Injektoren an einigen CAQ-Arbeitsplätzen größere Entfernungen zwischen Prüfplatz und Prozessstation zu überwinden sind, hat BHS-TEC in Zusammenarbeit mit IK Elektronik aus Hammerbrücke unter der Regie von Balluff einen Funk- Scanner entwickelt.
Die handlichen Geräte beinhalten einen Schreib-Lese-Kopf und eine integrierte Auswerteeinheit, von der die Kommunikation zum PC über Funk erfolgt.
Im Vergleich zu anderen Kennzeichnungsmethoden bietet das Identifikationssystem von Balluff auf Basis industrietauglicher RFID-Technologie die Möglichkeit, Fertigungsdaten auf einem Datenträger dem Produktionsfortschritt entsprechend zu dokumentieren. Auf diese Weise sind alle Fertigungsschritte nachvollziehbar und der Anwender kann sofort auf Fertigungs- und Qualitätsabweichungen reagieren.
www.balluff.de

Ausgabe:
aut 04/2008
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