25. APRIL 2018

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Dickblechbohrer


Fertigungsautomation

Matthias Kroll - LK Mechanik gilt als Premiumhersteller von Werkstückträgern und Reinigungsbehältern für industrielle und medizintechnische Anwendungen. Einer der beiden neuen Geschäftsführer spricht im exklusiven Interview über nichts weniger als die Zukunft des Unternehmens.
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Herr Kroll, Tomas Loh und Sie sind schon lange unternehmerische Weggefährten. Was hat Sie beide zur Übernahme von LK Mechanik bewogen?

Richtig, Tomas Loh und ich kennen und schätzen uns seit vielen Jahren. Wir arbeiten bereits seit geraumer Zeit sehr erfolgreich in dem von ihm gegründeten Unternehmen Loka Metallverarbeitung in Hüttenberg zusammen. Allerdings hat uns die Idee, unsere Technologie- und Managementerfahrungen auch noch anderenorts sinnvoll einzusetzen, schon seit geraumer Zeit beschäftigt.
Als wir dann erfuhren, dass LKMechanik im benachbarten Heuchelheim wegen fehlender Nachfolger aus Familienkreisen zum Verkauf steht, haben wir unsere Idee in die Tat umgesetzt.

Gab es dafür auch rein sachliche Gründe?


Ja, beide Firmen bedienen mit ihren Produkten zwar unterschiedliche Zielgruppen, ergänzen sich aber geradezu perfekt hinsichtlich der eingesetzten Verfahren und Technologien. Daraus ergeben sich auch hochinteressante Synergien und attraktive Zukunftsperspektiven für die weitere Entwicklung von LK Mechanik und für Loka.

Als Geschäftsführer sind Sie jetzt sozusagen seit einem halben Jahr im Amt. Womit beschäftigen Sie sich derzeit hauptsächlich?


In den ersten Wochen standen das intensive Kennenlernen aller Mit-arbeiter, Prozesse, Vereinbarungen und Projekte im Mittelpunkt. Ich habe aber schon früh damit be-gonnen, auch unsere vielen Kun-den persönlich zu besuchen und kennenzulernen. Das wird mich auch noch eine Weile beschäftigen, da LK Mechanik mit seinen Produkt- und Systemlösungen über einen sehr großen Kundenstamm verfügt.

Was kann ein Unternehmen wie LK Mechanik denn zum Thema Industrie 4.0 beisteuern?


Davon können sich die Besucher unserer Messestände auf der Motek und auf der parts2clean ein Bild machen. Da gewähren wir Einblicke in unsere Kooperation mit dem Automatisierungs-Spezialisten arteos, mit dem wir an der Entwicklung eines modularen Systems aus intelligentem Werkstückträger und fahrerlosem Transportsystem arbeiten. Unsere Werkstückträger übernehmen dabei zentrale Funktionen des Datenträgers. Sobald nämlich ein Bauteil selbst nicht als Datenträger infrage kommt, weil es zu winzig ist, weil es noch bearbeitet werden muss oder weil es einfach zu teuer wäre, tritt der Werkstückträger als Datenträger in Interaktion mit dem übergeordneten Steuerungssystem.


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Ausgabe:
aut 06/2017
Unternehmen:

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