21. NOVEMBER 2017

zurück

kommentieren drucken  

Ohne Druck


Fertigungsautomation

Handhabung - Die Vision vom autonomen, selbstdenkenden und selbsthandelnden Lager bringt für Hersteller von Greiftechnik einige Herausforderung mit sich. Schmalz steuert pfiffige und mobile Lösungen für den modernen Warenlagerbetrieb bei.
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  

Selten zuvor erlebte die Automatisierungstechnik einen so grundlegenden Wandel wie derzeit?– massiv beeinflusst durch die zunehmende Digitalisierung über alle Wertschöpfungsbereiche hinweg. Das beginnt bereits bei der Bestellung von Waren, die zunehmend online erfolgt. Auch für den Versand der Waren und insbesondere für die dafür benötigte Handhabungstechnik bringen diese Entwicklungen neue Herausforderungen mit sich. Greifsysteme übernehmen dabei als Schnittstelle zum Produkt eine Schlüsselposition: Funktionieren sie nicht zuverlässig, gerät der ausgefeilteste Automatisierungsprozess im Warenlager schnell ins Stocken.

Treiber für immer modernere Automatisierungssysteme sind nicht nur neue technologische Möglichkeiten, sondern vor allem die Kunden: Sie fordern individualisierte Produkte, die in der gewünschten Menge schnellstmöglich am richtigen Ort zur Verfügung stehen sollen. Unternehmen stellen sich darauf ein, indem sie ihre Fabriken vor dem Hintergrund der Industrie 4.0 zunehmend vernetzen, intelligenter gestalten, auf Effizienz trimmen und so flexibel wie möglich ausrichten. Beispiel Warenlager: Waren in der Vergangenheit der Aufbau eines Lagers und die angekoppelten Prozesse meist solide planbar, müssen sich Unternehmen heute auf wechselnde Bedingungen einstellen. Denn die Warenstruktur verändert sich ständig, häufig gleicht keine Bestellung der anderen.

Wechselnde Bedingungen

Online-Händler wie Amazon oder Zalando sind also gefordert, ihre Lager möglichst flexibel zu gestalten, um eine möglichst hohe Lieferflexibilität und -genauigkeit zu erreichen. Die Vision: ein autonomes, selbstdenkendes und selbsthandelndes Warenlager. Doch was bedeutet eine solche Vision für die Automatisierungs- und insbesondere die Greiftechnik? »Die Anforderungen an die Greiftechnik steigen enorm«, sagt Walter Dunkmann, Leiter Geschäftsfeld Vakuum-Automation bei Schmalz. Der Vakuum-Spezialist beschäftigt sich seit Jahren intensiv damit, welchen Beitrag die Greiftechnik zu intelligenteren, effizienteren und flexibleren Produktionsprozessen leisten kann. So brachte das Unternehmen beispielsweise jüngst einen Vakuum- und Druckschalter auf den Markt, der wichtige Prozessdaten via Near Field Communication (NFC) direkt auf das Smartphone oder das Tablet des Anwenders schickt. Auch für die Vision eines autonomen Warenlagers arbeitet Schmalz an verschiedenen Lösungen und kooperiert dabei eng mit Forschungseinrichtungen, Kunden und anderen Marktpartnern.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3  
Ausgabe:
aut 01/2017
Unternehmen:
Bilder:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

Diese Artikel könnten Sie ebenfalls interessieren...

Taktzeit halbiert

Taktzeit halbiert

ROBOTER - Wenn ein Investor über 500.000 Euro für eine Schweißroboter-Anlage ausgibt, dann muß diese Automatisierungslösung deutliche Vorteilen bieten. Reis Robotics hat mit einer solchen Anlage bei Zarges den »One-Pice-Flow« erreicht. » weiterlesen
Der Roboter als Etikettenkleber

Der Roboter als Etikettenkleber

POSITIONIEREN - Im malerischen Ort Grassau am Fuße der Alpen hat die Katek GmbH ein interessantes Einsatzgebiet für Kleinroboter-Systeme gefunden: In der Leiterplatten-Produktion plazieren Knickarm-Roboter von Mitsubishi Electric Barcode-Etiketten auf die Baugruppen. Dabei müssen pro Leiterplatte bis zu acht solcher Code-Träger exakt positioniert werden. Schon nach eineinhalb Jahren waren die Kosten für die Etikettieranlage amortisiert. » weiterlesen
Roboter im Neunerpack

Roboter im Neunerpack

INDUSTRIEROBOTER - Neun Roboter arbeiten zusammen bei der Montage und dem Handling von Funktionsträgern für die Türverkleidung des 7er-BMW bei der EKB GmbH in Braunau. Die Vielzahl individueller Ausstattungsmöglichkeiten erfordert dabei eine hohe Flexibilität. Entworfen und installiert hat die Anlage der Amberger Systemintegrator Baumann mit Kuka-Robotern. » weiterlesen
 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben