21. NOVEMBER 2017

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Umfrage zur SPS IPC Drives


Joachim Vogl, Chefredakteur, Henrich Publikationen Die SPS IPC Drives lieferte ihren Fachbesuchern auch in diesem Jahr einen umfassenden Überblick über die einzelnen Komponenten sowie komplette Lösungen der elektrischen Automatisierung. Wir wollten es genauer wissen und haben deshalb im Vorfeld der Fachmesse einige Aussteller befragt. Die Fragen im Detail:

1. Frage: Wie gestaltet sich für Ihr Unternehmen die momentane Auftragssituation im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und wie werden Sie das laufende Geschäftsjahr abschließen?
2. Frage: Wie schätzen Sie die Marktsituation generell ein? Wo sehen Sie Chancen?
3. Frage: Welche Neu- und Weiterentwicklungen wird Ihr Unternehmen auf der SPS IPC Drives präsentieren und welche Vorteile haben diese für Ihre Anwender?

 

Martin Kram, Geschäftsführer Vertrieb, Eaton Electrical Sector

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Generell verzeichnen wir eine stabile Auftragssituation im Geschäftsbereich Elektrotechnik und sind – wie der Maschinenbau in Deutschland generell – zuversichtlich, was eine Belebung der Geschäftsentwicklung für das kommende Jahr angeht.

 

Marktsituation: Auch wenn die derzeitigen Prognosen für den Maschinen- und Anlagenbau in 2017 verhalten sind, sehen wir uns gut aufgestellt für Wachstum in diesem Markt. Das gilt insbesondere für unsere Produkte und Services rund um das Thema IoT-Readiness und Bedienkonzepte.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Für Endkunden spielt Datentransparenz eine immer wichtigere Rolle. Denn die Nutzung von Zustands- und Produktionsdaten erlaubt unter anderem im Rahmen von Condition Monitoring eine Optimierung der Anlagenverfügbarkeit. Sowohl kleine als auch komplexe Maschinen und Anlagen lassen sich mit unserem intelligenten Verbindungssystem auf Geräteebene, SmartWire-DT, auf kosteneffiziente Weise IoT-ready machen. Es ermöglicht den direkten Zugriff auf wertvolle Informationen bis hin zum einfachen Positionsschalter und schließt die Integration von hydraulischen Bauteilen ein. Im Rahmen eines dezentralen Steuerungskonzepts werden die eingebundenen Geräte zu intelligenten Komponenten, die Teilprozesse eigenständig steuern und über standardisierte Protokolle wie OPC-UA Prozess- und Zustandsdaten bereitstellen. Auf der Messe setzen wir hier einen Schwerpunkt und demonstrieren anhand verschiedener Konfigurationen, wie sich Daten sowohl SmartWire-DT- als auch Ethernet-basierter Systeme über OPC-UA und sichere Cloud-Infrastrukturen jederzeit verfügbar machen lassen.

 

Johannes Moosmann, Geschäftsführer, EBM-Papst Zeitlauf

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Die Auftragssituation ist aktuell sehr gut. Das laufende Geschäftsjahr werden wir über der ursprünglichen Planung mit einem entsprechenden Wachstum abschließen.

 

Marktsituation: Der Markt ist derzeit erfreulicherweise stabil. Chancen sehen wir vor allem im Bereich e-commerce und der damit verbundenen Automatisierung. Ein weiterer Treiber ist nach wie vor die Industrieautomatisierung, was auch mit dem Begriff ‚Industrie 4.0‘ beschrieben werden kann.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Durch die Optimierung interner Prozesse und Logistikabläufe haben wir unser Baukasten-Programm deutlich verbessert. Für unsere Kunden bietet das viele Vorteile: sie können schnell und flexibel auf unser breites Produktportfolio zurückgreifen und sich ihre individuelle Antriebslösung selbst konfigurieren. Zudem haben wir im Bereich der Steuerungstechnik eine multifunktionale K4 Elektronik für unseren ECI-80 Antrieb entwickelt, welche wir auf der SPS IPC Drives präsentieren werden.

 

Michael Juchheim, geschäftsführender Gesellschafter, Jumo

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Die derzeitige Auftragslage ist angesichts der zahlreichen globalen Unsicherheiten und Krisenherde im Vergleich zum Vorjahr zufriedenstellend. Wir werden das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzplus abschließen.

 

Marktsituation: Die Entwicklung der letzten Jahre hin zu volatileren Märkten mit immer stärkeren und schnelleren Schwankungen setzt sich nach wie vor fort. Das macht langfristige Planungen zunehmend schwieriger. Auf der anderen Seite eröffnet das Wachstum der Schwellenländer wie zum Beispiel Indien völlig neue Chancen. Auch in der zunehmenden Digitalisierung – Stichwort Industrie 4.0 – sehen wir gute Perspektiven für den Sensor- und Automatisierungsmarkt.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Die SPS IPC Drives steht für unser Unternehmen in diesem Jahr ganz im Zeichen von IO-Link. Wir stellen die ersten Jumo-Sensoren mit dieser zukunftsweisenden Schnittstellentechnologie vor. Darüber hinaus präsentieren wir an einem eigenen Stand unser breites Portfolio an Engineering-Dienstleistungen.

 

Roland Noz, Geschäftsführer, Sick

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Die momentane Situation ist recht gut, wir haben weiterhin gute Werte beim Auftragseingang. Insbesondere in Deutschland ist Sick stark gewachsen, ebenso wie in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Wir rechnen weltweit mit umsatzstärkeren Monaten gegen Ende des Jahres und gehen davon aus, dass wir unsere Wachstumsziele erreichen werden.

 

Marktsituation: Eine sehr große Chance bietet uns Industrie 4.0. Basis der Idee von Industrie 4.0 ist die Nutzung von Daten zur besseren Beherrschung der Technik. Definitionsgemäß sind Sensoren die Quelle für technische Daten und ermöglichen somit überhaupt erst die Durchsetzbarkeit der Ideen von Industrie 4.0. Für unser Geschäftsfeld ist dies eine ausgezeichnete Grundlage für die Zukunft, die wir auch intensiv ergreifen.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Wir zeigen den Kunden und Besuchern die unterschiedlichen Möglichkeiten und Wege, wie sie die smarte Fabrik realisieren können und bieten mit unserem breiten Produkt- und Lösungsportfolio die Basis für die Flexibilisierung der Prozesse. Dabei geht es um Digitalisierung, Intelligenz und Vernetzung in Produktions- und Logistiksystemen, damit sich diese autonom selbst optimieren und steuern können.

 

Günther Lukassen, Geschäftsführer, Endress+Hauser Messtechnik

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Aktuell liegt die Endress und Hauser Gruppe auf Vorjahresniveau. Grund hierfür sind geopolitische Unwägbarkeiten und schwächelnde Industrien wir Oil&Gas oder die Energie. Sehr gut läuft es hingegen im Bereich Pharma und der Lebensmittelindustrie. Bis Jahresende erwarten wir ein leichtes Wachstum.

 

Marktsituation: Von einer Beruhigung der politischen Situation in verschiedenen Ländern kann nicht ausgegangen werden. Den Ölpreis sehen wir im nächsten Jahr auf ähnlichem Niveau. Demgegenüber stehen weitere Investitionen in der Pharma- und Lebensmittelindustrie. Technologisch wird uns die Digitalisierung neue Chancen bieten. Daher gehen wir auch im nächsten Jahr von einem moderaten Wachstum aus.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Auf der SPS IPC Drives zeigen wir ein einheitliches Feldgeräteportfolio, maßgeschneiderte Dienstleistungen und komplette Automatisierungslösungen. Hier bieten die „People for Process Automation“ ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die Produktion in Zeiten von Industrie 4.0 wettbewerbsfähig zu halten und effizienter, flexibler und ressourcenschonender zu werden. Dies gilt von der Planung bis hin zur Inbetriebnahme und Instandhaltung. Besonders anschaulich zeigt dies die virtuelle Anlage; auf großen Bildschirmen erleben die Besucher, wie sie Effizienz steigern können.

 

Ulrich Balbach, Geschäftsführer, Leuze Electronic

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Die Auftragslage gegenüber dem Vorjahr ist bei uns sehr gut  -  und schon das Vorjahr brachte uns ein erhebliches Wachstum. So wie es aussieht, werden wir das Geschäftsjahr aller Voraussicht nach mit einem zweistelligen Wachstum abschließen können,  in vielen Regionen der Welt sogar deutlich darüber.

 

Marktsituation: Die Marktsituation ist für uns weltweit und auch in Deutschland gut bis zum Teil sehr gut  -  natürlich abhängig davon in welchen Bereichen der Automatisierung und des Maschinenbaus man tätig ist. Große Chancen sehen wir im Umfeld des Themas „Industrie 4.0“. Hier fangen größere Dinge an, sich zu bewegen. Wir sind als einer der wesentlichen Treiber ganz vorne mit dabei und sehen uns mit unseren Kernkompetenzen auch im Bereich „Industrial Interfaces, Communication and Connectivity“ dafür sehr gut aufgestellt.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Besonders hervorheben möchte ich unsere Kooperation mit Microsoft und der OPC -Foundation. Wir halten in dieser Konstellation extreme, technologische Sprünge für machbar. Dinge, die bisher aus „Security“ und anderen Gründen für unmöglich gehalten wurden, eröffnen hier nun ganz neue Möglichkeiten. Dies werden wir Ihnen auf der SPS zeigen. Ebenfalls können Sie uns im Safety-Bereich von ganz neuen Seiten erleben. Waren wir bisher ausschließlich bekannt für hervorragende und weitsichtig designte High-Tech-Produkte, treten wir hier in Nürnberg nun auch als Safety Dienstleister auf und zeigen Ihnen, wie wir in unserem Safety Solution Center komplette Applikationslösungen für typische Fragestellungen unserer Kunden im Safety Bereich lösen. Daneben können Sie auf unserem Neuheitenpfad auf der SPS unsere neue Safety-Steuerung und unseren neuen 2D-CodeReader bewundern. Beides Leuze-Produkte, die mal wieder durch ihre einfachste Handhabung bestechen. Innen drin an Hochtechnologie kaum zu überbieten, nach außen ein Knopfdruck und es läuft.

 

Ralf Schuler, Vorstand Vertrieb und Marketing, Hummel

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Wir bewegen uns etwa auf Vorjahresniveau, verspüren aber eine Belebung seit Beginn der zweiten Jahreshälfte. Ins vierte Quartal gehen wir optimistisch, denn die Vorzeichen sind gut. Ein tieferer Blick in die Geschäftszahlen verrät aber, dass die Entwicklung international sehr unterschiedlich ist. China, Russland und Brasilien kämpfen mit politischen und wirtschaftspolitischen Schwierigkeiten. Die wirtschaftliche Belebung bei Hummel wird im Moment von Europa getragen.

 

Marktsituation: Im Moment können wir die Einschätzung des Münchner ifo-Instituts teilen, das von einem goldenen Herbst spricht. Aber auch mittelfristig sind wir positiv gestimmt. Wir sehen große Chancen im Design-in von elektrotechnischen Komponenten wie Steckverbinder oder Kabelverschraubungen. Als renommierter mittelständischer Hersteller sind wir berechenbar und können sehr flexibel auf Kundenwünsche reagieren. Deshalb gelten wir unseren Kunden als kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner. Das zahlt sich aus.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr die Steckerserie M12 Power. Mittlerweile ist die Familie komplett. Das heisst wir zeigen viele verschiedene Bauformen, auch umspritzte Lösungen, Winkel- und Gerätestecker. Sämtliche Varianten gibt es in den vier Kodierungen K, L, S und T. Darüber hinaus werden wir auf der SPS auch noch Lösungen für den hygienisch anspruchsvollen Bereich präsentieren und erstmals in Nürnberg auch unser neues Kabelschutzprogramm mit zahlreichen Schläuchen und Fittingen mit dabei haben.

 

Ralph Dietrich, Leiter Markt- und Produktentwicklung Automation, E-T-A

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Aktuell sind wir zufrieden. Die Auftragssituation entwickelt sich sehr gut, sie liegt spürbar über dem Vorjahr. Wir gehen davon aus, dass wir das Geschäftsjahr sogar leicht über unserem Plan abschließen.

 

Marktsituation: Die momentane Marktsituation für uns ist in der Summe positiv. Für Deutschland und Europa sind wir sogar etwas besser als geplant, in den Märkten USA und China kühlt aktuell das Wachstum etwas ab. Wobei dies für ein Wahljahr in den USA ganz normal ist. In China sehen wir nach vielen Jahren starken Wachstums eine leichte Abkühlung. Dies passt jedoch ins aktuelle Gesamtbild der chinesischen Wirtschaft.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Wir stellen unseren Kunden im Zuge der Expansion unseres intelligenten Stromverteilungs-Systems Control-Plex die Weiterentwicklung der digitalen Schutzschalter vor. So lassen sich mit dem voll elektronischen Gerät Analysen, Überwachung bis hin zum Condition Monitoring umsetzen. Dazu nutzen wir neben schnellen Feldbussen auch Kommunikationssysteme wie IO-Link sowie entsprechende Softwaretools für die Datensammlungen und Auswertung. Die weitere digitale Integration in Softwareservices zur intensiven Auswertungen über Cloud-Dienste ist dann ein nächster Schritt.

 

Klaus Rottmayr, Geschäftsführer, Spectra

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Wir konnten sowohl unseren  Auftragsbestand, als auch unseren Rahmenauftragsbestand im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich steigern, so dass wir unsere Wachstumsziele für dieses Jahr erreichen werden. Hierzu hat unter anderem die Umstrukturierung unseres Vertriebs mit der verbesserten Kundennähe beigetragen. Auch unsere Fähigkeit auf individuelle Kundenbedürfnisse flexibel einzugehen, hat dazu geführt, dass wir vermehrt größere Projekte gewinnen konnten, welche oft über langfristige Rahmenvereinbarungen realisiert werden. Ganz im Sinne von unserem Spectra Leitspruch: „ powered by individuality“.

 

Marktsituation: Aus unserer Sicht ist die Marktsituation sehr inhomogen. Einige Bereiche sind schwächer und einige stärker als im Vorjahr. Viele Bereiche befinden sich aber auch in einer Seitwärtsbewegung. Das heißt es ist keine klare Tendenz abzusehen. Für Spectra sehen wir gute Chancen bei IoT Anwendungen und in der Umsetzung von Digital Factory Applikationen. Mit unserer langjährigen Erfahrung in den Bereichen Industriecomputer, Kommunikations-, Mess- und Automatisierungstechnik sowie unserer IoT-Expertise und unseren aktuellen Produkten sind wir für viele Kunden, die sich Gedanken über das Thema Industrie 4.0 machen, ein guter Partner.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Neben den Weiterentwicklungen unserer erfolgreichen Produktserien werden wir dieses Jahr auf der SPS IPC Drives einen Schwerpunkt im Bereich Industrie 4.0 setzen. Wir zeigen hierbei unsere Fähigkeit IoT-Applikationen zu realisieren, d.h. Sensordaten zu erfassen, die Daten aufzubereiten und in die Cloud zu übermitteln, sowie auszuwerten und anzuzeigen. Die Vorteile für den Anwender sind die individuelle Lösungsfindung sowie die Lieferung aus einer Hand.

 

Michael Guckes, Product and Application Manager, HBM

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: HBM als Komponentenlieferant im Bereich elektrische Messtechnik partizipiert vom guten Verlauf im Maschinen- und Anlagenbau. Von daher werden die Geschäftsziele dieses Jahr erreicht – der Aufwärtstrend hält also an.

 

Marktsituation: Gerade im Zuge von Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge werden intelligente Sensorik und Messtechnik unerlässlich. Sensoren und Messverstärker von HBM erfüllen heute schon diese Vorgaben. Zukünftig werden weitere Funktionen und Diagnosemöglichkeiten integriert werden.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Wir zeigen Neuheiten  im Bereich Fabrikautomation und Wägetechnik. Dazu wird das PMX-Messverstärkersystem und die FIT-Wägeelektronik live in Aktion zu sehen sein. Beide Systeme wurden mit innovativen Neuheiten ausgestattet. Im Bereich Sensorik hat HBM sein Programm im Bereich piezoelektrische Sensoren und Mehrkomponenten-Sensorik erweitert.

 

Holger Suhl, General Manager DACH, Kaspersky Lab

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Kaspersky Lab verzeichnete im Jahr 2015 einen weltweiten Umsatz von 619 Millionen US-Dollar. Im Unternehmensbereich beträgt das Wachstum 15 Prozent und im Enterprise-Bereich 27 Prozent. Der Online-Sales-Umsatz stieg um 18.

 

Marktsituation: Ob klassische Unternehmenssicherheit oder Schutz von kritischen Systemen im Bereich Industrie 4.0 – die Nachfrage nach Cybersicherheit steigt und wird mit zunehmender Digitalisierung weiter steigen. Wir bei Kaspersky Lab sind dafür gerüstet und bieten mittlerweile für alle schützenwerte Bereiche spezielle Lösungen sowie mit unserem Kaspersky Security System eine Lösung  zum Schutz sicherheitskritischer Aufgaben und Infrastrukturen an, die Anbietern als OEM-Komponente zur Verfügung steht.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Kaspersky Lab präsentiert sich vom 22. bis zum 24. November 2016 erstmals auf der SPS IPC Drives in Nürnberg, Europas führender Fachmesse für elektrische Automatisierung. Als Cybersicherheitsexperte zeigen wir unser aktuelles Sicherheits- und Dienstleistungsportfolio für Industrie und Embedded-Systeme in der zum Sonderthema „Industrie 4.0“ extra neu eingerichteten Halle 3A.

 

Holger Beland, Vertriebsleitung, Escha

Auftragslage und Geschäftsentwicklung: Escha konnte in den letzten Jahren einen konstant steigenden Auftragseingang verzeichnen. Nachdem wir vergangenes Jahr bereits das beste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte hatten, sind wir optimistisch, dass wir auch in diesem Geschäftsjahr den positiven Trend fortsetzen werden.

 

Marktsituation: In unserem Markt, dem Markt für qualitativ hochwertige Anschlusstechnik, schätzen wir die Situation weiterhin stabil ein. Chancen sehen wir auch zukünftig bei kundenspezifischen Modifikations- und Variantenprojekten. Das ist ein Bereich, in dem Escha äußerst stark aufgestellt ist. Zudem erweitern wir unser Portfolio regelmäßig um neue Produkte für unterschiedliche Applikationsbereiche. Zum Beispiel Leistungsübertragung, erneuerbare Energien oder Verkehrstechnik.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Auf der SPS IPC Drives werden wir unter anderem in einem der von uns identifizierten Wachstumsmärkte, der Leistungsübertragung über die M12x1-Schnittstelle, neue Produkte präsentieren. Vor einem Jahr haben wir dafür bereits ein Anschlusstechnikportfolio mit S- und T-Codierung auf den Markt gebracht, welches wir aufgrund des großen Erfolgs jetzt um L- und K-codierte Steckverbinder und Verteiler erweitern werden. Des Weiteren zeigen wir Y-Verteiler mit Kabelabgang und eine neue Leitungsqualität, die sich besonders einfach abmanteln lässt, sich aber trotzdem hervorragend für dynamische Anwendungen eignet.

 

Sascha Isinger, Marketing und Produktmanagement, Vipa

Auftragslage und Geschäftsentwicklung : Bereinigt um Sondereffekte liegt der Auftragseingang der VIPA GmbH über den Werten des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Besonders erfreulich ist, dass wir bei vielen Produktgruppen ein Wachstum im deutlich zweistelligen Bereich generieren konnten. Wir gehen davon aus, dass wir die uns gesteckten Ziele bis zum Geschäftsjahresende erreichen werden.

 

Marktsituation: Wir blicken optimistisch in die Zukunft, auch wenn einige unserer Kernmärkte unter dem Eindruck einer schwächeren Konjunktur stehen. Chancen sehen wir grundsätzlich in unserem breiten Produktspektrum bestehend aus Vipa-Steuerungstechnik und Yaskawa-Antriebstechnik. Die Kombination aus diesen beiden Produktbereichen in Verbindung mit entsprechender Applikationsunterstützung sowie dem passenden Service bietet uns große Wachstumspotenziale.

 

Neu- und Weiterentwicklung: Dieses Jahr beeindrucken wir unser Besucher mit einem neuen Standkonzept bei dem alle drei Yaskawa Divisons, also Vipa Controls, Drives & Motion sowie Robotics unter einem Dach vereint sind. Somit stehen Ihnen Spezialisten aus allen Bereichen für Ihre Anwendungsfälle zur Verfügung. Darüber hinaus wird es eine Weltpremiere im Bereich der Steuerungstechnik geben.

 

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