25. MAI 2016

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Stress lass nach


Elektroautomation

Feldbusse - Für die Überwachung einer Produktionsanlage von Vliesstoffen setzt N.R. Spuntech Industries in North Carolina, USA, auf eine Lösung von Softing Industrial Automation. Der vorliegende Anwenderbericht beschreibt die Vorteile der TH-Link-Profibus-Hardware in Kombination mit der Diagnosesoftware TH Scope.
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N.R. Spuntech Industries ist ein führender Anbieter von Vliesstoffen, insbesondere von Gewebe, das mit Wasserstrahlverfestigung gefertigt wird. Dieses kommt etwa in der Medizin, beim Bau und in der Landwirtschaft zum Einsatz, findet aber auch in einer großen Bandbreite von Konsumgütern Verwendung. Das Unternehmen betreibt drei Produktionsanlagen: zwei in Galiläa, Israel, und eine – die neueste – in Roxboro, North Carolina, USA. Die 20.000 Quadratmeter große Anlage beherbergt eine hochmoderne Produktionslinie, in der aus Rohfasern die Rollen des Endproduktes gefertigt werden. Vor Ort ist Paul Hall als Manager für Prozesssteuerung und IT für alle Technologieprozesse inklusive der Maschinen, auf denen sie ablaufen, verantwortlich. Dazu zählen die Einzelkomponenten der komplexen Produktionslinie für die Herstellung der Vliesstoffe genauso wie die Rechner und Datenbanken, über die sie verwaltet werden.

In der Anlage in North Carolina kommt Profibus zum Datenaustausch zwischen den sieben Steuerungen und etwa 350 Knoten zum Einsatz. Aber auch die in der industriellen Automatisierung seit Jahren bewährte Profibus-Technologie ist nicht hundertprozentig gegen Ausfälle gesichert. Bei der Verwaltung seines Systems wurde Hall mit dem zufälligen und vorübergehenden Ausfall einzelner Knoten aus dem Netz konfrontiert. Auch wenn diese Vorkommnisse normalerweise von untergeordneter Bedeutung waren, mussten sie doch angegangen werden, da jeder Ausfall den Datenaustausch zwischen der Überwachungsstation und einzelnen kritischen Komponenten der Anlage unterbrach und eine kontinuierliche Beobachtung der Produktionsebene verhinderte.

In der Folge war Hall in mehreren Fällen gezwungen, die Produktion anzuhalten, manchmal für Stunden. Der daraus entstandene Umsatzverlust durch Produktionsausfall war erheblich. Aber wie bei einem Auto, das merkwürdige Geräusche macht solange es fährt und dann wieder perfekt läuft sobald es in die Werkstatt gebracht wird, traten die Netzprobleme ohne Warnung und ohne erkennbares Muster auf. Und oft waren sie auch wieder verschwunden, ohne dass sich ein Hinweis auf ihre Ursache ergeben hätte.
Dieser Zustand war auf Dauer nicht akzeptabel. Da er die Ursache des Problems weder physikalisch noch durch Software ermitteln konnte, musste Hall jeden Tag mit Unvorhergesehenem rechnen. Das ungelöste Problem fühlte sich an wie eine tickende Zeitbombe, die ihm schlaflose Nächste und stressbelastete Tage bescherte.


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aut 06/2015
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